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Atemschutz


 Bei Brand und technischen Einsätzen sind Atemschutzgeräte nicht mehr wegzudenken. Die umluftunabhängigen Atemschutzgeräte bieten dem Träger Schutz vor giftigen Gasen und Dämpfen. Bei der Feuerwehr Rainbach sind derzeit acht Pressluftatmer im Einsatz. Diese Geräte werden vom Atemschutzwart Andreas Birngruber und seinen Gehilfen Christian Röbl und Dietmar Röbl gewartet.

 

Die BD 96 Pressluftatmer (MSA Auer) mit 300bar, auch Twinpack-Geräte genannt, ermöglichen dem Atemschutzträger eine Einsatzzeit von bis zu einer Stunde. Der notwendige Luftvorrat wird dabei in zwei 6l Composite-Flaschen (Aluminiumkern umwickelt mit Kohle- und Glasfastern, sind 50% leichter als Stahlflaschen) gespeichert. Diese Atemschutzgeräte wurden der FF Rainbach vom Landesfeuerwehrkommando für den Einsatz auf der S10 zur Verfügung gestellt und werden im Mannschaftsraum des Rüstlöschfahrzeugs mitgeführt.

 

300

 

Die 200bar Geräte mit zwei 4l Stahlflaschen ermöglichen eine Einsatzzeit von bis zu einer halben Stunde. Diese Atemschutzgeräte befinden sich im Mannschaftsraum des Löschfahrzeuges.

 

200

 

 

Alle Atemschutzgeräte können während der Fahrt zum Einsatzort angelegt werden. Bei der Feuerwehr Rainbach sind die Überdruckmasken Ultra Elite sowie der MotionScout, ein Signal- und Warngerät mit automatischer Alarmfunktion bei Bewegungslosigkeit, in Verwendung. Für den Atemschutztrupp befinden sich in beiden Fahrzeugen auch spezielle Helmfunkgeräte, die es dem Truppführer ermöglichen mit der Einsatzleitstelle zu kommunizieren, ohne ein Funkgerät in der Hand halten zu müssen.